Angstfrei und sicher durch den Tunnel

Ab in den Urlaub heißt es in den nächsten Wochen für viele von uns, gerne auch mit dem Auto. Will man in den sonnigen Süden Europas, muss man häufig Tunnelfahrten in Kauf nehmen. Bei vielen Menschen lösen diese Fahrten durch die Röhren ein mulmiges Gefühl aus, bis hin zur Angst. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, im Tunnel zu verunglücken geringer als auf Autobahnen oder Landstraßen, sagt TÜV SÜD – Experte Gerhard Laub und erklärt weiter:

Eigentlich ist das Gefühl gar nicht berechtigt, weil, die Wahrscheinlichkeit im Tunnel zu verunglücken sogar geringer ist, als uf freien Landstraßen. Tunnel sind also vergleichsweise sichere Straßenabschnitte. Sicherlich ist ein Effekt für diese Besorgnis maßgeblich, dass die Dunkelheit in den Tunneln, der schnelle Kontrast von hell zu dunkel, der beeinträchtigt einen subjektiv häufig.

Um sicher durch einen Tunnel zu kommen, sollte man bei der Einfahrt unbedingt die Sonnenbrille abnehmen und die Scheinwerfer einschalten:

Ganz wichtig ist natürlich der Abstand zum Vordermann. Sich im Zweifelsfall am rechten Fahrbahnrand orientieren. Sehr, sehr häufig stehen vor den Tunneln auch spezielle Geschwindigkeitshöchstbegrenzungen. Die sollte man unbedingt einhalten und sich immer vorstellen, dass damit die Höchstgeschwindigkeit unter den günstigsten Bedingungen gemeint ist.

Objektiv ist jetzt alles für die Sicherheit getan, aber auch gegen das subjektiv mulmige Gefühl kann man sich wappnen:

Man sollte zusätzlichen Stress vermeiden, beispielsweise die Fenster zumachen, weil, im Tunnel hallt es ja laut. Die Sicherheit beginnt im Kopf. Sich also klar vor Augen halten, dass das Tunnelfahren nicht gefährlich ist, nur manchmal so wirkt und dann ist man gleich ruhiger. Und noch ein letzter, wichtiger Tipp vom TÜV SÜD: Lieber etwas langsamer fahren, dafür aber sicher am Ziel ankommen.

Quelle: OTS

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