Ersatzlösung für Pelješac-Brücke?

Um den südlich gelegenen Teil von Kroatien erreichen zu können, ist es notwendig, etwa 6 km Staatsgebiet von Bosnien-Herzegowina zu durchqueren. Dazu sind Zoll und Grenzkontrollen notwendig. Um diesen Zustand zu umgehen, ist vor einigen Jahren der Plan entstanden die sog. Peljesac-Brücke zu bauen, wodurch dieses Hindernis umgangen worden wäre. Obwohl bereits Bauarbeiten begonnen hatten, sind diese eingestellt worden, weil eingesehen wurde, dass deren Realisierung aus Kostengründen nicht möglich war, zumal eine eingeplante Bezuschussung durch die EU abgelehnt worden ist.

Heute treffen sich in Zagreb die Verkehrsminister von Bosnien-Herzegowina Damir Hadžić und Kroatien Siniša Hajdaš-Dončić. Eines der Gesprächsthemen ist die Anbindung des Gebietes von Dubrovnik an den Rest Kroatiens.

Dabei soll auch die Frage erörtert werden, ob es für die beiden Länder nicht günstiger ist, einen vierspurigen Tunnel über das Gebiet des bosnisch-herzegowinischen Korridors zu bauen, der bei einem späteren Beitritt Kroatiens zum Schengenabkommen eine Problemlösung darstellen könnte.

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