Keine neuen Delfine für die Schweiz

Die Lex-Connyland steht: In die Schweiz dürfen keine Delfine mehr eingeführt werden. Dem hat nach dem Ständerat nun auch der Nationalrat zugestimmt. Die GRD begrüßt diesen Entscheidung als Meilenstein und entscheidenden Schlag gegen die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft. Eine Mehrheit des Nationalrates folgte dabei der Argumentation, wonach Delfine nicht artgerecht gehalten werden könnten – schon gar nicht im Binnenland Schweiz.

Ende November 2011 waren im Schweizer Vergnügungspark Connyland die beiden Großen Tümmler “Shadow” und “Chelmers” binnen einer Woche unter immer noch nicht restlich geklärten Umständen verendet. Damit waren im “Connyland” in gerade nur vier Jahren acht Delfine gestorben – ein enormer Blutzoll!

Derzeit “leben” im Connyland nur noch drei Delfine – ein erwachsenes Weibchen mit seinen zwei männlichen Jungtieren, eines im Alter von 9 Monaten, das andere im Alter von 7 Jahren. Es ist unmöglich, darauf eine Zucht aufzubauen und somit auch langfristig weiter Profite auf Kosten der Delfine zu erzielen.

Ob die Betreiber des “Connyland”, wie angekündigt, ein Referendum gegen das Importverbot auf den Weg bringen werden, ist noch offen. Nach noch unbestätigten Informationen soll es aber bereits Pläne geben, jetzt mit Hilfe von in die Schweiz importiertem Delfin-Sperma und anschließender künstlicher Befruchtung die Zucht wiederzubeginnen. Sollte dies gelingen, wäre dies der endgültige Offenbarungseid, der die Herz- und Kaltblütigkeit der Delfinariumsbetreiber, die das letzte ihnen verbliebene Delfinweibchen zur Zuchtmaschine degradieren würden, mehr als verdeutlicht. Die Delfinkiller aus dem “Connyland” wollen einfach nicht von ihrem mörderischen, aber sicher sehr einträglichen Geschäft lassen. Ungeachtet dessen, was sie bereits bislang zu verantworten haben!

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Quelle: GRD, München

Anmerkung dazu: Die GRD, München setzt sich auch für den Delfinschutz an der kroatischen Adria-Küste ein und fördert verschiedene Programme.

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