“Schmeißt Split Geld zum Fenster raus?”

Wie im übrigen Kroatien ist die finanzielle Situation in der dalmatinischen Hafenstadt Split angespannt und es muss darüber nachgedacht werden, wo Einsparungen vorgenommen werden können, um den städt. Haushalt zu konsolidieren und die Bürger vor weiteren Abgabenerhöhungen zu verschonen. Außerdem sind in vielen Bereichen dringend städt. Investitionen erforderlich.

Für normale Verhältnisse ist es ungewöhnlich, dass eine Stadt, wie die Stadt Split, Mehrheitsgesellschafter des Fußballklubs Hajduk Split ist, der durch seine unangemessene Ein- und Ausgabenpolitik, insbesondere beim Kauf- und Verkauf von Vertragsspielern, einen erheblichen Schuldenberg angesammelt hat und kurz vor der Zahlungsunfähigkeit steht.

Am kommenden Freitag, dem 1.6.2012 beginnt um 9:00 Uhr im Sitzungssaal der Stadtvertretung die 31. Sitzung des derzeitigen Stadtrates. Gleich zu Beginn wird unter den Tagesordnungspunkten 3., 3.1, 3.2 und 3.3. über die Situation des Fußballklubs diskutiert und seine finanzielle Entwicklung bis zum 31.12.2011 dargestellt.

Von der größten Fraktion der Hrvatskoj Građanskoj Stranci (HGS), des Bürgermeisters und Unternehmers Željko Kerum wird vorgeschlagen, dass der Verein bei einer Bank einen Kredit in Höhe von 60 Mio. aufnimmt und die Stadt Split als Mehrheitsgesellschafter die Bürgschaft dafür übernimmt.

Es soll Einwohner in Split geben, die mit dieser politischen Entscheidung einverstanden sind.

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