Schon 81 Touristen aus Seenot gerettet

Obwohl die diesjährige Saison noch gar nicht richtig begonnen hat, mussten in diesem Jahr in Kroatien bereits 81 Bootfahrer aus Seenot gerettet werden, teilte das Nationale Zentrum für die Koordinierung  Such- und Rettungsdienstes in Rijeka auf einer Pressekonferenz mit.

Hauptursache war der frühere Beginn der Bootsfahrten, das schlechte Wetter, eine Reihe von technischen Problemen sowie ein Motor und Ruderausfall und fehlender Kraftstoff.

Es erfolgten acht Strandungen und mehrere Boote sind nach Zusammenstößen gesungen. Im Gegensatz zu den Vorjahren mussten bis jetzt schon achtzehn medizinische Interventionen durchgeführt werden.

Aufgrund der Tatsache, dass immer mehr Bootsfahrer auf der kroatischen Adria unterwegs sind, rechnen die Behörden damit, dass es zu vermehrten Seenotrettungsfällen kommen wird, wenn sich die Boots- und Jachtfahrer nicht an die vorgeschriebenen Gesetze halten und sich zu sehr auf die eingesetzten GPS-Geräte verlassen.

Im gesamten vergangenen Jahr mussten 341 Such und Rettungsakionen durchgeführt werden, wobei 876 Personen aus 226 Booten gerettet wurden. Zwanzig Menschen sind dabei getötet worden und 52 wurden verletzt. Drei Surfer werden immer noch vermisst.

Quelle: MMPI

Ein Kommentar zu “Schon 81 Touristen aus Seenot gerettet”

  1. PINTA

    DAS wundert uns nicht! ;o(
    immer mehr wird GPS und elektronik in den vordergrund gesetzt!
    ein boot ohne dem zeug, ist heute einfach undenkbar!
    wenn man sieht, was für ein elektronisches klump als unbedingt “lebenswichtig” bei bootsmessen und händlern angeboten wird und auch gekauft wird, wundert einem nichts mehr!
    mit kurslinieal und zirkel kann heute anscheinend keiner mehr umgehen

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