Beiß nicht in die Hand, die dich füttert

Vor einigen Tagen sorgten in kroatischen Medien Aussagen einer Mitarbeiterin der touristischen Gemeinschaft der Stadt Krk für Aufsehen. Die junge Dame, die für die TZ Krk schon im zweiten Jahr während der Hauptsaison tätig war, deren Identität aber ansonsten ungenannt blieb, hatte auf ihrem Facebook-Account ihrer Frustration über ausländische wie auch einheimische Touristen freien Lauf gelassen, wobei sie sich einer derart vulgären Wortwahl bediente, dass diese hier nicht zitierfähig ist. Dabei beschwerte sie sich primär über Eigentümer von Wochenendhäusern, die ihre Kurtaxe nicht zahlen wollen, aber auch über Touristen, die sie in ihrem Büro mit Fragen nach möglichen Freizeitaktivitäten oder Unterbringung belästigen würden.

Nachdem das kroatische Nachrichtenportal Index.hr einen Artikel über diese öffentlichen Facebook-Mitteilungen veröffentlichte, und auch andere Medien wie Novi List das Thema aufgriffen, fand in den Kommentaren ein kleiner Shitstorm statt, in dem der Mitarbeiterin aber auch einzelne Stimmen zumindest inhaltlich Recht gaben, da sich einige Touristen in letzter Zeit tatsächlich sehr niveaulos benehmen würden.

Mittlerweile wurde bekannt, dass nach Gesprächen zwischen fraglicher Mitarbeiterin und der Leitung der TZ Krk ihr Arbeitsvertrag in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst worden ist.

Ein Kommentar zu “Beiß nicht in die Hand, die dich füttert”

  1. istra

    Guten Morgen Kroatien!

    “Der Spiegel online” berichtet siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/eu-kommission-leitet-sanktionen-gegen-kroatien-ein-a-923053.html:
    (Zitat)
    “Kroatiens Regierung schützt rund 20 mutmaßliche Straftäter, die mit internationalem Haftbefehl gesucht werden. Nur drei Monate nach dem EU-Beitritt will man deshalb in Brüssel Sanktionen gegen das Land verhängen – es geht um 80 Millionen Euro.

    Dazu sagte der Kroatische Staatspräsident:
    (Zitat lt. Mitteldeutsche Zeitung)
    Kroatiens Regierungschef Zoran Milanovic blieb im Streit mit der EU um den europäischen Haftbefehl auch in der ersten Parlamentssitzung nach der Sommerpause standhaft. „Dass man Kroatien wie einen Putzlappen behandelt, werde ich nicht zulassen“, wiederholte er gestern im Parlament.

    Was ist nun: Kroatien der EU-Putzlappen oder Schutzburg für Straftäter?

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