Kroatische Fremdarbeiter in Deutschland
Soline am 21. Mai 2012 um 11:28Der stellvertretende Ustaša-Führer Slavko Kvaternik, der schon kurz nach Beginn des Krieges gegen das Königreich Jugoslawien auf geheimen Wegen und mit Hilfe der italienischen Regierung aus Italien nach Zagreb gekommen war, hat sich dort geheim aufgehalten und aus seinem Versteck verfolgt, wie sich die Kriegssituation insbesondere in Kroatien entwickelt.
Nachdem deutsche Truppen am Morgen des 10.4.1941 die kroatische Landeshauptstadt Zagreb eingenommen hatten – was teilweise auch auf Zustimmung der Bevölkerung gestoßen ist, da man sich eine bessere Zukunft versprochen hatte –, kam es im Laufe des Tages dort zu einer ungewöhnlich wirren Situation. Die militärischen und zivilen Vertreter des deutschen Reiches haben dem Vorsitzenden der kroatischen Bauernpartei (HSS), Vladimir Maćek, der sich zu diesem Zeitpunkt in Zagreb aufhielt, angeboten, ein freies und selbständiges Kroatien auszurufen. Dieser lehnte das Angebot noch am gleichen Tag mit der Begründung ab, nicht mit einem faschistischen Staat (gemeint war das deutsche Reich) zusammenarbeiten zu wollen. Über diese Entscheidung kann man denken, wie man will, hatte er doch einen sehr großen Einfluss in der Bevölkerung und war sehr beliebt. Vorsichtig ausgedrückt: Dem Staat und der Bevölkerung wäre möglicherweise manches erspart geblieben, das sich in der nun folgenden Zeit bis 1945 und noch danach ereignet hat. Mehr… »